Ministerin Heike Werner besuchte die Christophorus-Werkstätten

Zwei Stunden nahm sich die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, am Donnerstag, dem 3. März 2016, Zeit, um die Christophorus-Werkstätten Erfurt für Menschen mit Behinderungen zu besuchen.  „Das Christophoruswerk Erfurt ist bei den Bemühungen für mehr berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Ansprech- und Kooperationspartner für die Landesregierung. Der Träger betreibt mit seinen Integrationsunternehmen und einem Integrationsfachdienst vorbildliche Angebote für Menschen mit Behinderungen“, so die Ministerin im Vorfeld des Besuchs.

Gemeinsam mit Marco Hedrich, Büro des Beauftragten der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, und Christian Schaft, MdL (Fraktion DIE LINKE), war sie der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) und des Christophoruswerks gefolgt. Vor Ort tauschte sie sich sowohl mit Dr. Björn Starke, Geschäftsführer der Christophoruswerk Erfurt gGmbH, und Andreas Otto, Referent Arbeit und Geschäftsführer der Christophorus Dienstleistungen gGmbH, als auch mit Mandy Möller, Beschäftigte im Bereich Küche/Kantine/Catering und Vorsitzende des Werkstattrats, und weiteren Beschäftigten in den Bereichen Berufsbildung, Verpackung und Montage, Wäscherei und Kunsthandwerk aus. „Wir sind insgesamt in vielen verschiedenen Bereichen tätig, um jedem Menschen mit Einschränkung etwas anbieten zu können, was er oder sie gut kann“, erklärte Andreas Otto.

Besonders interessierte sich die Ministerin dabei für die Bemühungen und Erfahrungen des Christophoruswerks bei der Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: „Vor allem durchlässige Angebote müssen weiter ausgebaut werden, um den Menschen auch einen Eintritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen“, so die Ministerin.

Als Beispiele für solche Bemühungen informierte Andreas Otto die Ministerin und ihre Delegation über die rund 50 Außenarbeitsplätze bzw. ausgelagerten Arbeitsgruppen in Erfurter Unternehmen, die das Christophoruswerk in den vergangenen Jahren auf- und ausgebaut hat, um Menschen mit Behinderungen an den allgemeinen Arbeitsmarkt heranzuführen und sie zu integrieren.

Quelle zu Text und Bild: Christophoruswerk Erfurt gemeinnützige GmbH, Referat Öffentlichkeitsarbeit

       
       

 Auf der Seite des Ministeriums ist ebenfalls eine Meldung zum Besuch der Ministerin hinterlegt.




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